Parlamentarischer Abend 2016

8. September 2016

Am 8. September 2016 begrüßte die Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und -gestaltung e.V. (GVG) anlässlich ihres Parlamentarischen Abends in Berlin Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und die Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit und Soziales Yasmin Fahimi. Für die GVG markiert dieser Termin – der Umzug der Geschäftsstelle von Köln nach Berlin – einen wichtigen Schritt im Prozess der Umstrukturierung und Neuaufstellung auf der politischen Hauptstadt-Bühne. Vorab beleuchtete der stellvertretende GVG Vorsitzende Professor Dr. Gregor Thüsing in seinem Vortrag den Wandel der GVG in den letzten Jahrzehnten und erläuterte als Ziel der GVG, die sozialpolitischen Grundwerte Solidarität, Subsidiarität und Pluralismus in der Bundespolitik auch weiterhin durchzusetzen.

Die Grußworte von Bundesminister Gröhe und Staatsekretärin Fahimi an die 150 anwesenden Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedsinstitutionen enthielten zahlreiche politische Botschaften: Hermann Gröhe konzentrierte sich in seinem Vortrag vor allem auf die Gesundheitsprävention. Eines der wichtigsten und beachtenswerten Projekte in diesem Politikfeld seien dabei die Nationalen Gesundheitsziele, die im Jahr 2000 als Ausschuss der GVG gestartet waren. Nach wie vor befinde sich die Geschäftsstelle des Projektes unter dem Dach der GVG. Sechs dieser Ziele hätten bis heute Geltung. 120 Mitgliederorganisationen hätten diese Gesundheitsziele aktualisiert und einvernehmlich weiterentwickelt.

Yasmin Fahimi thematisierte in ihrem Grußwort die Einbindung von Frauen und Geringverdienern in die Riesterrente und erläuterte ein mögliches Renten-Gesamtkonzept, das insbesondere die Rolle der betrieblichen Alterssicherung ausbauen solle. Sowohl die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter der „drei Säulen“ als auch die designierte Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund und neue Vorsitzende des ständigen GVG Ausschusses Alterssicherung, Gundula Roßbach, nahmen ihre Aussagen interessiert zur Kenntnis.

Bei Musik und einem Imbiss klang der Abend in den Räumen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung aus.