Gesetz zur digitalen Rentenübersicht in den Bundestag eingebracht – GVG begrüßt Gesetzentwurf

Pressemitteilung 12/2020

Der Deutsche Bundestag hat gestern in erster Lesung einen Gesetzentwurf beraten, mit dem die Bundesregierung unter anderem eine Digitale Rentenübersicht einführen will. Die in der GVG organisierten Spitzenorganisationen aller Säulen der Alterssicherung sehen darin einen guten Ansatz. In einem zentralen Punkt hätten sie sich aber mehr gewünscht.

Berlin, 30. Oktober 2020 – Die Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und -gestaltung e.V. (GVG) begrüßt den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Digitalen Rentenübersicht. Damit nimmt ein seit vielen Jahren auch in den Reihen der GVG diskutiertes Vorhaben zur Verbesserung der Transparenz in der Alterssicherung Gestalt an. Bürgerinnen und Bürger sollen sich demnach unter anderem künftig über ein zentrales Online-Portal einen Gesamtüberblick über die eigene Altersvorsorge verschaffen können. Der Deutsche Bundestag hat den Entwurf gestern in erster Lesung behandelt und zur weiteren Beratung an die Ausschüsse überwiesen. Die Federführung liegt beim Ausschuss für Arbeit und Soziales.

Die in der GVG-Facharbeitsgruppe Trägerübergreifende Vorsorgeinformation organisierten Vertreterinnen und Vertretern der Spitzenorganisationen aller Säulen der Alterssicherung unterstützen das Projekt. In einem zentralen Punkt sehen sie aber Luft nach oben. So sollte die Digitale Rentenübersicht über die reine Informationsbereitstellung hinaus die Bürgerinnen und Bürger bei ihrer Vorsorgeplanung unterstützen. Der Gesetzeszweck hätte entsprechend ambitionierter formuliert werden können. Eine entsprechende Stellungnahme hat die GVG-Facharbeitsgruppe im Rahmen einer virtuellen Anhörung zu der geplanten Gesetzesinitiative im Sommer dieses Jahres vorgelegt.

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