GVG veröffentlicht Tagungsband zum Symposium des Wissenschaftlichen Beirats in 2019

Pressemitteilung 01/2020

„Fundament des deutschen Sozialstaats“, „Stabilitätsanker“ – die Soziale Selbstverwaltung bekommt durchweg gute Noten. Doch auf diesen Lorbeeren sollte sie sich nicht ausruhen. Das hat Gründe.

Berlin, 02. März 2020 – Schon seit Längerem ist die Soziale Selbstverwaltung in Deutschland immer wieder Gegenstand teils grundsätzlicher Kritik. Der Wissenschaftliche Beirat der Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und -gestaltung (GVG) nahm das im Mai vergangenen Jahres zum Anlass, Anspruch und Legitimation der Selbstverwaltung aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Die Ergebnisse der Tagung hat die GVG nun in ihrer Schriftenreihe veröffentlicht. Sie kann ab sofort unter https://tinyurl.com/r2syfwl abgerufen werden.

Ziel des Symposiums 2019 war es, im Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis die Diskussion um die Zukunft der sozialen Selbstverwaltung neu zu beleben und Anregungen zur ihrer Weiterentwicklung zu geben. Der neue Tagungsband verdeutlicht anhand konkreter Beispiele die Leistungsfähigkeit der Selbstverwaltung. Er zeigt aber auch Reformerfordernisse und mögliche Lösungsansätze auf.

Die GVG selbst ist aus der der sozialen Selbstverwaltung hervorgegangen. Zu ihren Mitgliedern zählen gesetzliche Sozialversicherungen, die privaten Kranken-, Pflege- und Lebensversicherungen, berufsständische und betriebliche Einrichtungen der Alterssicherung, Leistungserbringer im Gesundheitswesen, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände sowie Vertreterinnen und Vertreter der Wissenschaft und weiterer gesellschaftlich relevanter Institutionen.

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