Datennutzung und Künstliche Intelligenz in der Medizin – notwendige Anpassungen der Rahmenbedingungen zum Nutzen der Patientinnen und Patienten

Sollen Patient/inn/en  Vertrauen in Künstliche Intelligenz in der Medizin und die Nutzung ihrer Daten fassen, müssen die rechtlichen Rahmenbedingungen stimmen. Die GVG-Facharbeitsgruppe Digitalisierung und eHealth hat dazu ein neues Positionspapier veröffentlicht. | Link zum Positionspapier

Der erfolgreiche Einsatz von KI in der Medizin kann nur gelingen, wenn in diesen Feldern nachjustiert wird:

Im Einzelnen

Vertrauen und Transparenz

Patientinnen und Patienten vertrauen dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Medizin dann, wenn die Rahmenbedingungen transparent und laienverständlich sind.

Die Politik muss dafür Sorge tragen, dass KI rechtlich und datenschutzrechtlich fundiert, gemeinwohlorientiert und ethisch vertretbar verwendet wird.

Gesundheitsdaten sollten ausschließlich dazu dienen, die Gesundheitsversorgung, die medizinische Forschung und die Gesundheitspolitik zu verbessern.

Dies sollte ein künftiges Gesundheitsdatennutzungsgesetz garantieren.

 

Qualität der Datengrundlage und Schnittstellen

Die Entwickler und Anwender brauchen Klarheit, wie sie die erforderlichen Daten erhalten und nutzen können.

Ein unabhängiges Gremium muss in einem transparenten Verfahren über die Bereitstellung von Gesundheitsdaten für Forschungs- und Versorgungszwecke entscheiden.

 

Rahmenbedingungen

Es gilt, die rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland im Sinne der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) weiterzuentwickeln.

 

An dem Papier haben mitgewirkt:

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