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GVG Newsletter 1/2026
Liebe Mitglieder der GVG, liebe Interessierte, nach dem großen Erfolg unseres zweiten Generationendialogs und des Fachsymposiums sind wir mit Rückenwind ins neue Jahr gestartet. Wir haben dem Generationendialog bereits im Januar einen Sonder-Newsletter gewidmet. Für uns bleibt es ein zentrales Anliegen, Räume für Austausch und gemeinsame Perspektiven für junge Menschen zu schaffen. Wie wichtig das ist, zeigt auch die neue Jugendstudie 2026: Viele junge Menschen blicken mit Unsicherheit auf ihre Zukunft, bei gleichzeitig hohem politischen Interesse und geringem Vertrauen in Institutionen. Es fehlt weniger an Engagement als an verlässlichen Perspektiven und echter Beteiligung. Genau hier setzt der Generationendialog an. Vor dem Hintergrund tiefgreifender gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und demografischer Veränderungen wächst der Handlungsdruck für Reformen. Erste Kommissionsergebnisse liegen vor, weitere folgen in den nächsten Wochen. Nun kommt es auf eine zügige und wirksame Umsetzung an. Gleichzeitig stehen wir vor einem längerfristigen Reformprozess, der klare Prioritäten erfordert. Die aktuellen Wahlergebnisse und politischen Entwicklungen werden Reformprozesse voraussichtlich nicht erleichtern. Umso wichtiger sind verlässliche Diskursräume, die Bereitschaft zum Kompromiss und eine transparente Kommunikation der Ergebnisse. Der Sozialstaat bleibt dabei ein zentraler Stabilitätsanker. Zugleich muss er gesellschaftliche, wirtschaftliche und demografische Veränderungen vorausschauend begleiten und im Dialog weiterentwickeln. Die GVG wird diese Prozesse weiterhin aktiv begleiten, mit Veranstaltungen, Fachgesprächen und Projekten. Wir freuen uns auf den weiteren Austausch mit Ihnen und danken Ihnen herzlich für Ihr Vertrauen und Ihr Engagement. Mit herzlichen Grüßen Niels Reith |
Generationendialog 2026 - Die Zukunft unseres Sozialstaats
Am 22. und 23. Januar 2026 fand im Allianz Forum Berlin der zweite Generationendialog statt. Gemeinsam mit unseren Mitinitiator:innen und Unterstützer:innen erörterten Expert:innen aus Sozialstaat, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, wie die Zukunft des Sozialstaats generationenübergreifend und im offenen Diskurs nachhaltig gestaltet werden kann...
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Gemeinsames Forderungspapier von Forum GZ, BÄK und BVPG
Prävention und Gesundheitsförderung brauchen einen Paradigmenwechsel in Deutschland: Gesundheit gestalten statt verwalten – Sofortmaßnahmen für Prävention und Gesundheitsförderung. Dafür spricht sich das Forum Gesundheitsziele der GVG e.V. im gemeinsamen Forderungspapier mit der Bundesärztekammer und der Bundesvereinigung für Prävention und Gesundheitsförderung (BVPG) aus...
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Generationendialog goes international: London Calling
Nach dem großen Erfolg unseres zweiten Generationendialogs in Berlin, geht es jetzt nach London. Auf Einladung unseres Partners Deloitte organisieren wir beim Deloitte Global Human Services Summit London einen Workshop mit internationalen Partnern – Thema: die Hürden junger Menschen, deren Stimme in Politik und Gesellschaft oft ungehört bleibt...
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Stärker im Miteinander – Sozialstaat gegen Einsamkeit (SiM)
2026 setzt die GVG das Projekt „Stärker im Miteinander – Sozialstaat gegen Einsamkeit“ (SiM) um, gefördert vom BMBFSFJ. Ziel ist, Mitarbeitende an Sozialstaats-Kontaktpunkten (Gesundheitswesen, Arbeitsmarkt, Soziales, Betriebe) zu befähigen, einsame Menschen früh zu erkennen, niedrigschwellig anzusprechen und wirksam an Hilfsangebote zu vermitteln...
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Wir brauchen ein nationales Geburtenregister
Die Daten zur geburtshilflichen Versorgung in Deutschland sind lückenhaft – wichtige Informationen zu Schwangerschaft, Geburt und der Versorgung von Müttern und Neugeborenen bleiben ungenutzt. Das Forum Gesundheitsziele fordert daher ein zentrales Geburtenregister, das diese Daten bündelt und für eine bessere Versorgung nutzbar macht...
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GVG-Symposium: Rechtsschutzmöglichkeiten der selbstverwalteten Sozialversicherungsträger
Wie steht es um die Rechtsposition der Selbstverwaltung in der Sozialversicherung? Am 13. Januar 2026 diskutierten wir im Rahmen eines Symposiums beim Verband der Ersatzkassen (vdek) in Berlin, unter anderem mit Prof. Dr. Peter Axer (Universität Heidelberg), Ulrike Elsner (vdek), Alexander Gunkel (BDA), Markus Hofmann (DGB), Prof. Dr. Stephan Rixen (Universität Köln), Gundula Roßbach (Deutsche Rentenversicherung Bund), Prof. Dr. Rainer Schlegel (Bundessozialgericht a.D.), Prof. Dr. Gregor Thüsing (Universität Bonn) sowie Peter Weiß (Bundeswahlbeauftragter für die Sozialversicherungswahlen)...
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GVG-Impuls: Resilienz als gemeinsame Zukunftsaufgabe
Am 18. Februar diskutierten wir gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Gesundheitspolitik, ärztlicher Selbstverwaltung, der zivilen Kliniklandschaft sowie der militärmedizinischen Versorgung zentrale Erkenntnisse und mögliche Lösungsansätze zur Stärkung der Resilienz des deutschen Gesundheitswesens...
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Präsidiumssitzung der GVG mit Dr. Julia Reuschenbach
Das Präsidium der GVG trat am 10. März 2026 zu einer digitalen Sitzung zusammen. Wir freuten uns besonders, dass die renommierte Politikwissenschaftlerin Dr. Julia Reuschenbach, Senior Lecturer an der Universität Hamburg, mit einem einleitenden Impuls den fachlichen Austausch bereicherte und begleitete...
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Neue GVG-Perspektiven
In unserer Rubrik GVG-Perspektive möchten wir Ihnen gerne die neusten Meinungsbeiträge zu Zukunftsfragen der sozialen Sicherheit vorstellen. Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden:
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Lunch and learn zu Eurofound-Forschungsbericht „Digitalisation of Social Protection“.
Mit „Lunch & Learn“ bieten wir regelmäßig eine Plattform für aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen. Am 27. Januar präsentierte Hans Dubois (Eurofound) die Ergebnisse des Forschungsberichts „Digitalisation of Social Protection“, der die Fortschritte bei der Digitalisierung sozialer Sicherungssysteme in zehn EU-Ländern und Norwegen beleuchtet...
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Ausschuss Alterssicherung blickt auf anstehende Reformen
Bei der Sitzung des GVG-Ausschuss Alterssicherung am 17. Februar 2026 gab Prof. Dr. Haan (DIW Berlin) spannende Einblicke zu den rentenpolitischen Vorhaben der Bundesregierung aus dem Bericht des Sozialbeirats. Zudem erörterten Paul Schüle, zu der am ifo Institut entstandenen Studie „Eine Bestandsaufnahme der Sparfähigkeit in Deutschland: Wer kann was zurücklegen und wie viel?“ sowie Manuel Emmler (GDV) mögliche Reformen der privaten Altersvorsorge aus wissenschaftlicher und praktischer Perspektive...
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Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und -gestaltung e.V. (GVG)Reinhardtstraße 34 Tel. 030/2408825-10 E-Mail: info@gvg.org |
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