Stärker im Miteinander – Sozialstaat gegen Einsamkeit (SiM)

Im Jahr 2026 setzt die GVG das Projekt „Stärker im Miteinander – Sozialstaat gegen Einsamkeit“ (SiM) um. Es wird durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert.

Ziel ist es, Mitarbeitende an Kontaktpunkten des Sozialstaats (Gesundheitswesen, Arbeitsmarkt, Soziales, Betriebe) zu befähigen, von Einsamkeit betroffene Menschen zu erkennen, niedrigschwellig anzusprechen und wirksam an bestehende Hilfsangebote zu vermitteln. Entwickelt werden multimediale Informationsmaterialien für Fachkräfte sowie Materialien zur Ausgabe an Betroffene. 

Hintergrund 

  • 11,3 % der Bevölkerung waren 2021 von Einsamkeit betroffen (vor Pandemie: 5,3 %) 
  • Einsamkeit erhöht Sterblichkeit um 26 % und ist Risikofaktor für Depressionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Demenz 
  • Nutzung des Potentials von Menschen an Schnittstellen zwischen Sozialstaat und Betroffenen 

Projektziele 

  • Sensibilisierung von Fachkräften für Einsamkeit als Gesundheitsrisiko 
  • Entwicklung praxistauglicher Leitfäden, Checklisten und Flyer (digital/print) 
  • Stärkung der sektorübergreifenden Vernetzung (Gesundheit, Arbeit, Soziales) 
  • Frühere, niedrigschwellige Vermittlung Betroffener an Hilfsangebote 

Neben regelmäßigen AG-Treffen beteiligt sich das Projekt auch am 25.06.2026 an der Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“ des Kompetenznetzes Einsamkeit in Kooperation mit dem BMBFSFJ.

Am 16.12.2026 lädt die GVG herzlich in die Hörsaalruine der Charité in Berlin ein um gemeinsam auf das Projekt "Stärker im Miteinander" zurück zu blicken und einen Ausblick auf die weitere Arbeit zum Thema Einsamkeit zu geben. Hier können Sie sich anmelden. 

Unser Dank gilt dem BMBFSFJ, dem Kompetenznetz Einsamkeit und unseren zahlreichen Projektpartnern. 

Sie können die zum downloadstehenden Materialien als Printmaterialien unter info@gvg.org in limitierter Stückzahl bestellen. Solange der Vorrat reicht.

Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit"

GVG unterzeichnet „Allianz gegen Einsamkeit“ und stellt erste Zwischenergebnisse des Projekts "Stärker im Miteinander" vor.

Vom 22. bis 28. Juni 2026 fand die erste bundesweite Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend statt.  Unter dem Motto „Gemeinsam was bewegen“ beteiligte sich die GVG e. V. an der Aktionswoche und gehörte zu den Erstunterzeichner:innen der „Allianz gegen Einsamkeit“. Bei der dazugehörigen Konferenz und im Rahmen einer eigenen Veranstaltung stellte die GVG erste Zwischenergebnisse des laufenden Projektes „Stärker im Miteinander“ vor.  

Ziel ist es, Begegnungen zu fördern, Menschen zusammenzubringen und das Thema Einsamkeit stärker in den gesellschaftlichen Fokus zu rücken. Zudem sollen Fachkräfte für Einsamkeit als relevantes Gesundheitsrisiko sensibilisiert werden sowie praxisnahe multimediale Informationsmaterialien für Fachkräfte und Betroffene entwickelt werden.

Im Rahmen der eigenen Veranstaltung wurden u. a. die bisher erarbeiteten Materialien vorgestellt. Ziel war es, Feedback aus der Praxis zu bekommen und in die weitere Bearbeitung einfließen zu lassen. Darüber hinaus wurden erste Impulse zur Implementierung in den jeweiligen Organisationen gesammelt.

Als Expert:innen wirkten mit:

  • Prof. Dr. Heike Ohlbrecht, Soziologin mit dem Forschungsschwerpunkt Einsamkeit an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
  • Lara Görg, Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit

Wir danken allen Projektpartner:innen herzlich für die engagierte Zusammenarbeit:

Bundespsychotherapeutenkammer, Bundesärztekammer, DEGEMED – Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e. V., Deutsche Rentenversicherung Bund, Deutscher Evangelischer Krankenhausverband e. V., Kuratorium Deutsche Altershilfe Wilhelmine-Lübke-Stiftung e. V., Die Techniker, Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V., Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e. V. (DVSG), Bundeszahnärztekammer, Bundesagentur für Arbeit sowie das Kompetenznetz Einsamkeit (KNE).

Neues aus dem Projekt „Stärker im Miteinander – Sozialstaat gegen Einsamkeit“ (SiM)

Ziel des Projekts ist es, Mitarbeitende an Kontaktpunkten des Sozialstaats zu befähigen, von Einsamkeit betroffene Menschen zu erkennen, niedrigschwellig anzusprechen und wirksam an bestehende Hilfsangebote zu vermitteln. 

Hierfür wurden gemeinsam mit zahlreichen Projektpartnern multimediale Informationsmaterialien entwickelt, welche momentan in verschiedenen großen Organisationen implementiert werden. Diesen Prozess werten wir in den kommenden Monaten aus. 

Hier können Sie sich zum Thema Einsamkeit informieren. Gerne dürfen Sie den Link auch in Ihren Netzwerken teilen. Bei Interesse können Sie bei uns auch die dazugehörigen Printmateralien bestellen – nur solange der Vorrat reicht! 

Am 16. Dezember 2026 feiern wir dann von 10 bis 14 Uhr in der Hörsaalruine der Charité in Berlin den Abschluss des Projekts. Sie können sich auf folgendes Programm freuen: 

  • - Wissenschaftlicher Impuls von Prof. Dr. Heike Ohlbrecht 
  • - Rückblick auf das Projekt mit Frederike Römer und Nele Leib 
  • - Einblicke unserer Projektpartner zur Implementation der Materialien in ihren Organisationen  

Podiumsdiskussion mit

- Verena Bentele (Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB, Sozialverband VdK)

- Marc Elxnat (Deutscher Städte- und Gemeindebund)

- Dr. Andrea Benecke (Präsidentin Bundespsychotherapeutenkammer)

- Dr. Julia Katharina Schröder (BKK Dachverband e.V.)

- Dr. med. M.A. Adak Pirmorady (Charité - Universitätsmedizin Berlin)

Ausblick: Wie geht es weiter mit unserer Arbeit zum Thema Einsamkeit? 

Durch den Tag führt Clarissa Correa da Silva. Zum Ausklang gibt es ein Get-Together mit leichtem Catering und viel Raum für Gespräche. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung hier: 
Abschlussveranstaltung: Stärker im Miteinander - Sozialstaat gegen Einsamkeit. 

Wir danken allen Projektpartner:innen herzlich für die engagierte Zusammenarbeit:

Bundespsychotherapeutenkammer, Bundesärztekammer, DEGEMED – Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e. V., Deutsche Rentenversicherung Bund, Deutscher Evangelischer Krankenhausverband e. V., Kuratorium Deutsche Altershilfe Wilhelmine-Lübke-Stiftung e. V., Die Techniker, Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V., Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e. V. (DVSG), Bundeszahnärztekammer, Bundesagentur für Arbeit sowie das Kompetenznetz Einsamkeit (KNE).

Wir freuen uns auf Sie! 

Ansprechpersonen: 
Frederike Römer | f.roemer@gvg.org | 030 2408 82520 
Nele Leib | n.leib@gvg.org | 030 240882517

Ihre Ansprechpartnerinnen