Im Jahr 2026 setzt die GVG das Projekt „Stärker im Miteinander – Sozialstaat gegen Einsamkeit“ (SiM) um. Es wird durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert.
Ziel ist es, Mitarbeitende an Kontaktpunkten des Sozialstaats (Gesundheitswesen, Arbeitsmarkt, Soziales, Betriebe) zu befähigen, von Einsamkeit betroffene Menschen zu erkennen, niedrigschwellig anzusprechen und wirksam an bestehende Hilfsangebote zu vermitteln. Entwickelt werden multimediale Informationsmaterialien für Fachkräfte sowie Materialien zur Ausgabe an Betroffene.
Hintergrund
Projektziele
Neben regelmäßigen AG-Treffen beteiligt sich das Projekt auch am 25.06.2026 an der Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“ des Kompetenznetzes Einsamkeit in Kooperation mit dem BMBFSFJ.
Am 16.12.2026 lädt die GVG herzlich in die Hörsaalruine der Charité in Berlin ein um gemeinsam auf das Projekt "Stärker im Miteinander" zurück zu blicken und einen Ausblick auf die weitere Arbeit zum Thema Einsamkeit zu geben. Hier können Sie sich anmelden.
Unser Dank gilt dem BMBFSFJ, dem Kompetenznetz Einsamkeit und unseren zahlreichen Projektpartnern.
Sie können die zum downloadstehenden Materialien als Printmaterialien unter info@gvg.org in limitierter Stückzahl bestellen. Solange der Vorrat reicht.
Vom 22. bis 28. Juni 2026 fand die erste bundesweite Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend statt. Unter dem Motto „Gemeinsam was bewegen“ beteiligte sich die GVG e. V. an der Aktionswoche und gehörte zu den Erstunterzeichner:innen der „Allianz gegen Einsamkeit“. Bei der dazugehörigen Konferenz und im Rahmen einer eigenen Veranstaltung stellte die GVG erste Zwischenergebnisse des laufenden Projektes „Stärker im Miteinander“ vor.
Ziel ist es, Begegnungen zu fördern, Menschen zusammenzubringen und das Thema Einsamkeit stärker in den gesellschaftlichen Fokus zu rücken. Zudem sollen Fachkräfte für Einsamkeit als relevantes Gesundheitsrisiko sensibilisiert werden sowie praxisnahe multimediale Informationsmaterialien für Fachkräfte und Betroffene entwickelt werden.
Im Rahmen der eigenen Veranstaltung wurden u. a. die bisher erarbeiteten Materialien vorgestellt. Ziel war es, Feedback aus der Praxis zu bekommen und in die weitere Bearbeitung einfließen zu lassen. Darüber hinaus wurden erste Impulse zur Implementierung in den jeweiligen Organisationen gesammelt.
Als Expert:innen wirkten mit:
Wir danken allen Projektpartner:innen herzlich für die engagierte Zusammenarbeit:
Bundespsychotherapeutenkammer, Bundesärztekammer, DEGEMED – Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e. V., Deutsche Rentenversicherung Bund, Deutscher Evangelischer Krankenhausverband e. V., Kuratorium Deutsche Altershilfe Wilhelmine-Lübke-Stiftung e. V., Die Techniker, Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V., Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e. V. (DVSG), Bundeszahnärztekammer, Bundesagentur für Arbeit sowie das Kompetenznetz Einsamkeit (KNE).