Wissenschaftlicher Beirat

 

Vorsitz

Prof. Dr. Gregor Thüsing, Direktor des Instituts für Arbeitsrecht und Recht der sozialen Sicherheit der Universität Bonn

Ehrenvorsitz

Prof. Dr. Joachim Breuer, Lehrstuhl für Versicherungsmedizin der Universität zu Lübeck

Mitglieder

Der Wissenschaftliche Beirat bringt die hohe wissenschaftliche Expertise der GVG in die konkrete Gestaltung einer auch weiterhin zukunftsfähigen sozialen Sicherheit ein. Er wird vom Vorstand berufen und aus einem Kreis der außerordentlichen Mitglieder der GVG gebildet. Aufgabe des Wissenschaftlichen Beirates ist es, für den Vorstand Handlungsempfehlungen auf den Gebieten der Sozialversicherung und Privatversicherung im In- und Ausland zu erarbeiten. Auch die angrenzenden Gebiete der sozialen Sicherung, des Sozialrechtes, des Arbeitsrechts, des Versicherungsrechts, der Arbeitsförderung, des Arbeitsschutzes, des Gesundheits- und Fürsorgewesens sind Bestandteil der Empfehlungen. Der Wissenschaftliche Beirat ist zudem für die Durchführung von wissenschaftlichen Stellungnahmen bzw. Studien, von wissenschaftlichen Symposien, Kolloquien, Seminaren, Konferenzen und Weiterbildungsveranstaltungen verantwortlich, die der Erweiterung und Vertiefung der wissenschaftlichen Erkenntnisse auf den vorgenannten Gebieten dienen. Er bringt seine Expertise in nationale und internationale Kooperationen ein, verantwortet einen GVG-Preis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie Druckschriften zur Information der Öffentlichkeit. Die Arbeit des Wissenschaftlichen Beirates orientiert sich am GVG-Leitbild.

Die Geschäftsordnung des Wissenschaftlichen Beirates finden Sie hier.


Bericht zur jüngsten Sitzung des Wissenschaftlichen Beirats

Der Wissenschaftliche Beirat der GVG unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Gregor Thüsing und dem Ko-Vorsitz von Prof. Dr. Dr. h.c. Eberhard Eichenhofer tagte am 20. November 2020 in digitaler Sitzung.

Im Rahmen der Sitzung wurden die Preisträger des GVG-Wissenschaftspreises für Soziale Sicherung 2020 und ihre Arbeiten vorgestellt und gewürdigt. Dazu waren die beiden Preisträger Dr. Anna-Lena Hollo („Das Verfahren zur Anerkennung von Berufskrankheiten“) und Dr. Timo Kolja-Pförtner („Der Lebensstandard als ergänzendes Messinstrument zur Erfassung von relativer Armut und sozialer Ungleichheit in der gesundheitlichen Ungleichheitsforschung“) sowie der Doktorvater von Frau Dr. Hollo, Prof. Dr. Hermann Butzer, als Gäste in die Sitzung eingeladen. Auch die Mitglieder der Jury waren bei der Vorstellung der preisgekrönten Arbeiten anwesend.

Zudem beriet der Wissenschaftliche Beirat über Veranstaltungsart, Zeitraum und insbesondere über die thematische Ausrichtung des Wissenschaftlichen Symposium 2021. Ausgangspunkt der war die Frage: „Wie sollen die sozialen Sicherungssysteme in Deutschland (weiter) entwickelt werden bzw. was sollen die sozialen Sicherungssysteme leisten?“ Unter dem Arbeitstitel „Lastenverteilung und Finanzierung in der sozialen Sicherung: Erkenntnisse aus der Pandemie für künftige Perspektiven“ wird das Thema weiter diskutiert und ausgearbeitet.