Arbeitsmarkt im Wandel: Übergänge neu denken

GVG-Ausschuss Arbeitsmarkt traf sich am 7. Oktober in Berlin

27.09.2026

Am 7. Oktober 2026 kam der GVG-Ausschuss Arbeitsmarkt, diesmal in den Räumlichkeiten der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) in Berlin, erneut zusammen. Im Mittelpunkt standen zwei Übergänge, die für die Gestaltung des Arbeitsmarktes und der sozialen Sicherung von besonderer Bedeutung sind: der Übergang in eine flexible letzte Erwerbsphase und der Einstieg junger Menschen in Ausbildung und Beruf.

Nach der Begrüßung durch die Ausschussvorsitzende Susann Dengler, Geschäftsführerin Kundenprozesse bei der Bundesagentur für Arbeit, gab Sebastian Mohr von der Autobahn GmbH einen Praxisimpuls zum Thema „Flexibles Ende der Erwerbsphase“. Im Fokus standen Erfahrungen und Ansätze für eine flexiblere Gestaltung der letzten Phase des Erwerbslebens.

Anschließend diskutierten die Mitglieder das gemeinsam erarbeitete Lebensphasen-Papier des GVG-Ausschusses Arbeitsmarkt. Das Lebensphasen-Papier ist als offene, fortlaufend weiterzuentwickelnde Diskussionsgrundlage angelegt und zeigt Ansatzpunkte für resiliente Erwerbsbiografien – von Gesundheitsförderung und Prävention über berufliche Orientierung und Qualifizierung bis hin zu Weiterbildung und flexiblen Übergängen im Erwerbsleben. 

Ein zweiter Schwerpunkt lag auf dem Übergang von der Schule in den Beruf. Susann Dengler gab einen Einblick in die aktuelle Situation am Ausbildungsmarkt. André Kamphaus von der BDA/SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland ergänzte die Perspektive aus der Praxis und beleuchtete die Schnittstelle zwischen Schule und Arbeitswelt.

Niels Reith, Geschäftsführer der GVG, zeigte anschließend mögliche Anknüpfungspunkte zum GVG-Generationendialog auf. Damit wurde der Blick auf die Verbindung zwischen Arbeitsmarkt, unterschiedlichen Lebensphasen und dem Dialog zwischen den Generationen gelenkt.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die fachlichen Impulse und die engagierte Diskussion.

Der GVG-Ausschuss Arbeitsmarkt bringt Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis zusammen, um aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen des Arbeitsmarktes interdisziplinär zu diskutieren und Perspektiven für die zukünftige Gestaltung zu entwickeln.