Sozialstaat gegen Einsamkeit (SiM): Für Fachkräfte

Einsamkeit ist ein subjektives Gefühl. Sie entsteht, wenn unsere sozialen Beziehungen nicht dem entsprechen, was wir uns wünschen. Das kann die Anzahl an Kontakten betreffen, oft aber die Qualität: Man kann von Menschen umgeben sein und sich dennoch einsam fühlen. Forscher beschreiben Einsamkeit daher auch als „sozialen Durst“ – ein Signal des Körpers, dass ein grundlegendes Bedürfnis nicht erfüllt ist.
Einsamkeit anzusprechen erfordert Fingerspitzengefühl und beginnt oft mit der eigenen Haltung. Einsamkeit anzusprechen erfordert eine offene und sensible Haltung. Grundsätzlich ist es wichtig, die Gefühle der Betroffenen anzuerkennen und einzuordnen.